HIV-positiv - was tun?

Heute kann man länger mit HIV leben als früher. Ein positives Testergebnis heißt also nicht gleich Krankheit und Tod.
Für viele Betroffene ist das HIV-positive Testergebnis ein Schock. Man weiß auch nicht, wie Freunde, Familie und Kollegen reagieren. Sind sie schockiert? Lehnen sie HIV-Positive ab? Gibt es große Probleme?
Oft schafft man es nicht alleine, mit Angst, Unsicherheit, Trauer und Wut fertig zu werden. Das ist verständlich. Da kann es helfen, Unterstützung von Freunden und Bekannten zu bekommen. Auch die Mitarbeiter von Aidshilfen können beraten und helfen.
Behandlung
Es gibt mehr als 20 Medikamente, die HIV bremsen und die Körperabwehr stärken. Deshalb kann man auch mit HIV viele Jahre und Jahrzehnte gut leben.
Wichtig ist, dass man zu einem Arzt geht, der sich gut mit der HIV-Infektion und der Behandlung auskennt. Man nennt sie "HIV-Schwerpunktärzte".
Jede Aidshilfe hat Adressen von HIV-Schwerpunktärzten in der Umgebung. Adressen der Aidshilfen findest du unter www.aidshilfe.de. Auch die Aidsberatungsstellen können dir Ärzte nennen, die Erfahrung mit HIV und Aids haben. Beim Arztbesuch wird die Bestellung der Dolmetscher empfohlen.
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Safer Sex
Wenn man HIV-infiziert ist, kann man andere Menschen anstecken, wenn man keinen Safer Sex macht. Auch wenn man Medikamente gegen HIV nimmt kann man andere anstecken. Mit Safer Sex schützt man seine Partner und Partnerinnen vor HIV. Außerdem senkt man so das Risiko, dass man sich selbst mit einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit ansteckt.
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